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Busdepot der Verkehrsbetreibe Biel: 21./22./23.Juni 2012, 21h
Reservation: events@konsi-biel.ch oder 032 322 84 74
Abendkasse: 1h vor Beginn
Nocturne / Nachtschicht
Ein musikalisches Spektakel in den leeren Hallen des Bus-Depot Biel.

Ein Symphonieorchester befreit sich vom Dirigenten, eine Hip-Hop Tanztruppe inszeniert Mozart, an den elektrischen Drähten der Trolleys setzt eine Akrobatin Spannung frei, das Bus-Depot wandelt sich - in einer verzaubernd spektakulären Nachtschicht.

Innovatives Musik-Spektakel, das klassische Musik, improvisierte Klänge, modernen Tanz und Akrobatik an außergewöhnlichem Ort im Depot der Verkehrsbetriebe Biel in Szene setzt. mit über 60 Jugendlichen, Musikerinnen und Musikern des Jugend-Sinfonieorchesters Biel (jsob) und Hip-Hop-Tänzerinnen und Tänzern der Tanzschule move, sowie mit den Artisten Azucena Fabbri und Clemens Wirz unter der Leitung eines professionellen künstlerischen Teams und in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben der Stadt Biel.

Werke von:
Aron Copland, Claude Debussy, Felix Mendelssohn, Wolfgang A. Mozart, Nicolai Rimsky-Korsakov, Eric Satie, Jean Sibelius
Musikalische und künstlerische Leitung:
Orchesterbearbeitung:Lionel Zürcher
Experimentelle Musik: entwickelt von Sebastian Rotzler, Barbara Gasser
Künstlerische Leitung Regie: Matthias Rüttimann
Künstlerische Leitung Musik: Lionel Zürcher, Barbara Gasser, Sebastian Rotzler
Choreografie: Isabelle Mischler, Christel Venardis
Kostüme: Eva Butzkies
Akrobatik: Azucena Fabri, Clemens Wirz
Bühne und Kostüme: Eva Butzkies
Licht und Technik: Eclipse SA, Biel/Bienne
Produktionsleitung: Musikschule Biel
Stagemanagement: Heinz Ledergerber
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@busdepot biel, nocturne
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10.2.2012; Pantograph, Moutier
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Minimal Music

In 'C' by Terry Riley

Mit Julien Annoni, Fanny Anderegg u.v.m im Pantograph in Moutier

panto panto panto
@pantograph moutier
La Voirie, Biel-Bienne: 26.2.2012
Tête à Tête, ein Improabend mit

Bertrand Denzler "&" Hans Koch
Bertrand Denzler (F) – Saxophone
Hans Koch (CH) – Reeds

Diatribes "&" Bertrand Gauguet
Bertrand Gauguet (F) – Saxophone
Cyril Bondi (CH) – Floortom, Objects
d´incise (CH) – Objects, Laptop

Instant Composing Trio
Franziska Huber (CH) – Geige
Barbara Gasser (CH) –Cello
Sebastin Rotzler (CH) – Kontrabass

Ist die freie Improvisation am Ende?

Lebenszeichen auf Initiative von Christian Müller, Biel


2010 ging eine grosse Unruhe durch die Szene der improvisierenden Musik: ein Artikel in der gewichtigen Musikzeitschrift Dissonanz stellte die Frage, ob denn die freie Improvisation zu Ende sei. Neben der Pioniergeneration der 70er Jahre machte sich auch eine sehr reiche jüngere Generation lautstark bemerkbar: Von Genf bis Luzern, von Basel bis ins Tessin, von Chur bis Zürich meldeten sich verschiedene Musiker und Liebhaber der Improvisation zu Wort. Nun, die Wogen haben sich inzwischen einigermassen geglättet, was aber blieb: die Musiker und Musikerinnen haben sich auch untereinander gehört und ein inzwischen dichteres und sichtbareres Netzwerk gebildet.
Aus diesem Netzwerk heraus entstand auch die Idee des Konzertsonntags 'Tête à Tête': Genfer und Bieler Musiker kreuzen seit einiger Zeit vermehrt die Wege. Die Idee eines brückenbauenden, vielfarbigen und kurzweiligen Konzertevents, eines Treffens der Bieler und Genfer Szene lang sehr nahe und konkretisierte sich sehr schnell.
So spannt der Konzertnachmittag 'Tête à Tête' denn einen weiten Bogen: Einen Bogen von Genf nach Biel, einen Bogen durch drei Generationen von Musikern, einen Bogen quer durch verschiedene Verständnisse des Begriffs Improvisation. Von Jazz über Bruitismus, von elektronischen Klangexperimenten zu Minimalismus, von Rhythmusorientierter Musik zu flächigen Klanglandschaften. Gemein ist den Formationen aber eines: Es sind nicht die bekannten Pfade, welche neu beschritten werden, vielmehr versuchen die sechs Begegnungen weiter zu gehen. Weiter in der Klanglichkeit, in der Art des Zusammenspiels, in der Behandlung der Instrumente...
'Tête à Tête' präsentiert sich mit Akten auf dem Hochseil der Improvisation. Die Formationen, so unterschiedlich sie sind, so verschiedene Hintergründe sie aufweisen, zeigen einen spannenden und vielfältigen Einblick in die aktuelle Szene der Improvisation der Schweiz. Verbindend, kommunikativ und vorwärtsgewandt legen die zwölf Musikerinnen und Musiker los, und präsentieren Ansätze eines aktuellen Verständnisses von Improvisation. Text: Christian Müller
Mehr Impro Musik: improv.ch Seite für Improvisierte Musik in der Schweiz.

Konzerte 2012:
Künstlerhaus S11, Solothurn
Stadtgalerie im Progr, Bern
La Voirie, Biel. 3 Konzerte in Folge im Rahmen von "Unter meinen Füssen" von Christiane Lenz
La Voirie, Biel. Im Rahmen von 'Tête à Tête' - Kleines Impro Festival auf Initiative von Christian Müller
Instant Composing Trio: Huber-Gasser-Rotzler

Die Formation mit der Geigerin Franziska Huber, der Cellistin Barbara Gasser und dem Kontrabassisten und Tonwerker Sebastian Rotzler, richtet ihr Augenmerk auf die Ausweitung des klanglichen Spektrums der Instrumente und lotet die Möglichkeiten des Unmittelbaren aus.

Franziska Huber, Viol.
Barbara Gasser, Cello
Sebastian Rotzler, Kontrabass

Das Streichinstrument hat grosse Möglichkeiten, differenzierteste Klangwelten zu kreieren. In mehreren Konzerten in der Instant Composing Trio-Formation mit drei Streichinstrumenten oder im Duo mit Cello und Kontrabass schöpfen wir dieses Potential aus. Ohne Konzepte, aus dem Moment entstehend, mit Wachheit, Konzentration und dem eigenen musikalischen Hintergrund: Instant Composing.

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@stadtgalerie bern; @voirie biel; fotos: ? / christiane lenz
Bistro Morillon, Bern
ONO, Bern
Kulturm, Solothurn
Fête de la Musique, Thun
Kulturnacht, Laupen
Piazza Bar, Bern
Bistro Dimensione, Winterthur
Le Pinguin, Fribourg
Schlosskeller, Vaduz
Live Festival, Schaan
Zimmer 16; Berlin
Raumklang; Berlin

mayvie tour 2012

Die Singersongwriterin Mayvie engagierte für ihre Debut-CD den Kontrabassisten Sebastian Rotzler, Marc Schori an Gitarre und Cajon, sowie die Geigerin Ursula Kohler.

Die Songs zeichnen sich aus durch die meist lyrische, teilweise auch bluesige Stimme von Nadine Nigg alias Mayvie. In einigen Stücken nur im Duo mit Kontrabass, dann auch ergänzt mit Gitarre, Percussion, zweiter Gitarre oder Geige. Die Songtexte sprechen von Alltäglichem, welches im Verweis auf das Dasein seine spezifische Stimmung entfaltet.


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Hogerwält
Alte und neue Schweizer Musik mit zeitgenössischen Ur-Klängen

Hogerwält spielt Alte Schweizer Musik mit zeitgenössischen Ur-Klängen. Musik aus Klöstern, von der Landstrasse, aus Bauernhäusern und von den Alpen. Musik, dreihundert, vierhundert Jahre alt, geschrieben von Musikanten, Komponistinnen und Berglern. Interpretiert, improvisiert und mit zeitgenösschen Ur-Klängen angereichert durch Sebastian Rotzler, Kontrabass und Tonwerkzeug, sowie Christoph Greuter, Gitarren, Hanotter, Trümpi und mehr.
In seiner frischen Spielweise spürt Högerwält dem alten Musikantentum des 19. Jahrhunderts nach, greift mit Vorliebe zurück auf noch ältere, teils bis 500 Jahre alte, kaum beachtete Original-Musikhandschriften aus Schweizer Archiven und Bibliotheken. Etwa auf alte Lauten- und Liedtänze aus Schweizer Handschriften der Renaissance, die bereits „volkstümliche“ Musik mit Kunstmusik zu verbinden suchte – und umgekehrt.
Mit Hogerwälts eigenen Werken atmet die Musik Erinnerungen an nebelverhangene Bergflanken, an Schlenderungen übers Land, an Wildheuer und chnorzige Älpler. Oder an bergfiebrige Städter, sich sehnend nach bäuerlich geprägten Kulturlandschaften, im Ohr stets das Summen von Fliegen auf einem Kuhfladen, einsam in der Ferne bellende Hunde und kreiselnde Heuwender auf sonnigen Matten.
Mehr Informationen bieten die Websites der beiden Musiker:

sebastianrotzler.ch ; lautenmusik.ch ; christophgreuter.ch
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31.1.2013
Café Bar Hasard
par hasard
Barbara Gasser, Cello; Sebastian Rotzler; Kontrabass
Ein Duo auf seiner klingenden Reise, durchzogen von feinen Klängen und skurrilen Aktionen, von musikalischen Abstechern in die Höhen der zeitgenössischen Klassik, in die Tiefen der Alpentäler, in die Weiten der freien Improvisation und in die Ferne des Unbekannten.
hasard
'le-desir' 15.6.2012
le-desir.org
le-desir - 'off-space contra art basel'
Fünf Personen, ein Kontrabass und ein Koffer-Radiosender unterwegs in einem VW-Bus. Ein Kontrapunkt zur art Basel. KünstlerInnen, KuratorInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen werden eingeladen, eine Fahrt zu konzipieren. Sie setzen sich von ihren individuellen Standpunkten aus mit der Idee von le désir - dem Wünschen, dem Begehren, dem Verlangen, der Sehnsucht - auseinander. Live-Übertragung auf livingroom.fm
Mit Chri Frautschi, lokal-int; Flo Kaufmann, bricoleur electronique; Fork, Texterin; Sebastian Rotzler, Kontrabassist; Moderation: Sarah Bernauer, bildende Künstlerin.

Nach dem letztjährigen erfolgreich durchgeführten Independent Artspace Festival, welches mit seinen über 50 verschiedenen gezeigten künstlerischen Positionen und vielfältigem Rahmenprogramm eine ausufernde Fülle präsentierte, richtet sich der diesjährige Fokus von Art Entertainment and Desire unter dem Titel le désir auf eine konzentrierte Produktion von live Audio-Arbeiten, die alle innerhalb eines Buses entstehen.
le désir wird vom 10. - 17. Juni ausgewählte Fahrten durch die Stadt und Peripherie unternehmen; jede Fahrt entspricht dabei einer Sendung.
Künstler, Kuratoren, Musiker und Schriftsteller wurden eingeladen eine Fahrt zu konzipieren, sie setzen sich von ihren individuellen Standpunkten aus mit der Idee von le désir - dem Wünschen, dem Begehren, dem Verlangen, der Sehnsucht - auseinander.
Das Setting des fahrenden Buses kann dabei als inhaltliche Metapher gesehen werden und eröffnet der Arbeit einen immer wieder neuen experimentellen Raum. Auch in diesem Jahr wird bei le désir auf die vielschichtigen Synergien gesetzt, welche jeweils zur Art Woche in Basel stattfinden, um Lokales mit Internationalem zu Verbinden Die Sendungen werden live vom Radiosender livingroom.fm übertragen und können auch als Podcasts auf le-desir.org angehört werden.

the manifest.mp3  

the_lost_manifest.mp3  

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auf livingroom-fm; @artspace blackbox; @art-kiosk; @independet book fair